Galapagos – Quito – Costa Rica

geschrieben von martin, am Thursday, 5. July 2007. Kategorie(n): Südamerika 2007 - unterwegs.  

So, und hier noch ein kurzer (und wahrscheinlich letzter) Beitrag, der Vollständigkeit halber:

IguanaGuayaquilIn Guayaquil (an der Küste von Ecuador) war’s dann auf einmal heiss – nach so langer Zeit in den kühlen Anden fast ein bisschen zu heiss.. Zwei Abende resp. ein Tag genügten, um die Stadt zu sehen (abends war die Stadt ausgestorben, tagsüber sind die Iguanas im Stadtpark die grösste Attraktion). Von da aus gings per Flugzeug raus zu den Galapagos- Inseln: Am ersten Nachmittag zeigte uns die schöne Mary den schönen weissen Strand in der Tortuga Bay – das waren zu viele Eindrücke aufs Mal für Andy, welcher an diesem Abend mit Fieber flachlag.. Tags darauf trafen wir uns mit der Gruppe unseres Schiffs Guantanamera und machten ein paar Besichtigungen (Riesenschildkröten, Charles Darwin-Station, Arzt für Andy) auf der Isla Santa Cruz, am Abend stachen wir mit derTortugaBay Guantanamera in See. Route: Rábida – Bartolomé – Genovesa – North Seymour – Baltra. Über Wasser gabs da haufenweise Vögel, Iguanas, Seelöwen zu sehen, unter Wasser (3 Tauchgänge) Schildkröten, Haie, Mantas, und wieder Seelöwen.. Nach der Schiffstour blieben wir noch einen weiteren Tag auf der Insel Santa Cruz (gibts etwas Gediegeneres als Hummer essen im Angermeyer’s Point?), bevors dann zurück nach Quito ging.

Einen Tag Stadtbesichtigung und zwei Karaoke-Nächte später war wieder mal etwas Sport angesagt: Downhill-Biking vom Vulkan Pichincha. Coole Singletrails, herausfordernde Kiesstrasse – sensationelle Biketour. TortugaLeider übersehe ich am Ende einen Bump auf der Kantonsstrasse.. tags darauf kann ich das Spital jedoch bereits wieder verlassen. Den Flug nach Costa Rica müssen wir jedoch ein paar Tage verschieben – das gibt Andy ein paar Nächte mehr die Gelegenheit, den Ecuadorianerinnen seine Salsafiguren beizubringen, während ich mich auf die Suche nach einer neuen Kamera (die alte hat den Sturz nicht überlebt) und Hemden (geht besser zum Anziehen über das gebrochene Schlüsselbein) mache.

Wir schaffen’s dann aber doch noch nach Costa Rica, und fahren vom Flughafen direkt an die Pazifikküste nach Jacó: Bekannt wegen den richtigen Wellen für Surflektionen, berüchtigt wegen Drogen und Prostitution. Unglaubliche Szenen.. wir wurden noch nie von so vielen schönen Frauen angelächelt… Die paar Tage an der Beach sind die letzten Ferientage für Andy – er surft, ich lese Bücher.PlayaPuntaUva Zurück in San José gibt’s nochmals eine letzte Salsa- /Merengue- /Reggaeton- Session im Castro’s, tags darauf fliegt Andy leider bereits wieder zurück in die Schweiz.

Mir bleiben 10 Tage, bis Sabine nach Costa Rica kommt. Die verbringe ich zur Hauptsache an der Karibikküste (in “laid-back” Cahuita und Puerto Viejo), wo – verglichen mit Jacó an der Pazifikküste – die Gringo-Population etwas geringer, die Strände schöner, und die Wellen grösser sind (nichts für Surfanfänger, aber ich kann eh noch keinen Sport treiben). Dafür ists etwas regnerischer, und heiss, und feucht, so richtiges Schwitzklima.. Wieder zurück im kühleren San José mache ich noch etwas Stadtbesichtigung, Cindy zeigt mir Heredia und einen Vergnügungspark, und ich organisiere noch ein Auto für das gemeinsame Reisen mit Sabine. Und heute ist’s soweit: Am Abend hol ich sie vom Flughafen ab, ab morgen geht’s per 4×4 ab die Post.. knapp vier Wochen rumkurven in Costa Rica!
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Resumen en español:

En Guayaquil mi primo Andy y yo nos quedamos por dos noches (un dí­a), que es suficiente para ver la ciudad – casi no hay vida nocturna al principio de las semanas, y durante los dí­as las iguanas en el parque son la cosa más interesante para ver. En avión fuimos a las islas de Galapagos, donde visitamos la bahía de las tortugas por la primera tarde. Desafortunadamente Andy cayó enfermo, pero pese a eso nos juntamos al dí­a siguiente con el grupo de nuestra nave “Guantanamera”, para visitar las tortugas gigantes y la estación cientí­fica de Charles Darwin en la isla Santa Cruz. Por la noche nos hicimos a la mar, haciendo la ruta: Rábida – Bartolomé – Genovesa – North Seymour – Baltra durante los dí­as siguientes. En las islas miramos un montón de aves, iguanas y lobos marinos, bajo el agua encontramos tortugas, tiburones, mantas, y más de los lobos locos.. Después de esta tour preciosa nos quedamos un dí­a más en las islas, para hacer unos buceos adicionales.
De vuelta en Quito caminamos un día por el barrio viejo de la ciudad, cantamos unas noches en bares de karaoke, y hicimos otra tour chévere de downhill biking, donde al final desgraciadamente omité­ un “policí­a muerte”.. pero por suerte ya pude salir del hospital al dí­a siguiente. Debido a este incidente tuvimos que aplazar el vuelo para Costa Rica por unos días, que dio ocasión a Andy de bailar Salsa unas noches más, mientras que mi actividad principal era buscar una nueva cámara (la otra rompió durante el accidente) y recuperar fuerzas.
Llegado en San José seguimos adelante directamente a Jacó, un lugar ubicado en la costa del Pací­fico, bien conocido por sus olas perfectas para aprender surfear.
Aquellos dí­as fueron los últimos dí­as de vacaciones para Andy, los cuales él estuvo pasando surfeando mientras que yo estuve leyendo libros
De vuelta en San José las Ticas Cindy y Karol nos sacamos a pasear una última noche de baile en Castro’s – al dí­a siguiente Andy regresó a Suiza. Yo fui por unos días al Caribe, a los pueblos Cahuita y Puerto Viejo, dónde hay playas hermosas para descansar y disfrutar la vida, siempre con un libro divertido en la mano, aún no haciendo deportes para proteger mi claví­cula rota. Y aparte de eso, no habí­a clima para hacer ejercicio: Al principio llovió bastante, luego hizo mucho sol y calor, con aire húmedo – clima para haraganear. Luego regresé a San José, dónde Cindy se escapó de un día de trabajo para mostrarme Heredia y el Pueblo Antiguo – gracias chica! También tuve que hacer unas preparaciones para la llegada de Sabine, como alquiler un 4×4, estudiar la guí­a, etc. El jueves pasado, Sabine llegó a Costa Rica, y desde entonces estamos viajando juntos en este paí­s hermoso!

Ecuador

geschrieben von martin, am Saturday, 2. June 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Biketour CotopaxiQuito ist cool.. wieder mal so eine Stadt (wie auch Cusco), von der aus man unzählige Sachen unternehmen kann! Die Altstadt ist sehenswert (UNESCO geschützt), in der Nacht sogar wunderschön beleuchtet, in “Gringolandia” (Mariscal-Quartier) gibts bzgl. Gastronomie und Nachtleben alles, was das Herz begehrt, und die umliegenden Vulkane, Nebelwald (zw. Quito und Westkueste) und Dschungel (Richtung Amazonasbecken im Osten) fordern geradezu auf, Thermalbaeder bei Papallacta (bei Quito)aktiv zu sein! Also wieder nichts mit ausruhen… zwei Biketouren (nur downhill), Spanischunterricht (einen Vormittag lang Subjuntivo anschauen – war aber nicht genug, um es zu begreifen..), Führung im Planetarium, obligater Besuch des Äquators, Markt in Otavalo, Kolibri- und Schmetterlings-Tour in Mindo, Riverrafting-Tour im Urwald bei Tena, das waren so in etwa die Aktivitäten in und rund um Quito in meinen ca. 12 Tagen in der Hauptstadt.

Planetarium QuitoVor einer Woche ist Andy ebenfalls nach Quito gekommen. Da unser Programm relativ vollgestopft ist, haben wir keine Zeit verloren und sind am ersten Tag nach seiner Ankunft sogleich gen Süden gefahren: Baños war unser erstes Ziel, von wo aus wir für zwei Tage in den Dschungel von Ecuador (in der Nähe von Puyo) gingen. Diesmal gabs zwar keine Tarantulas und keine Kaimane mehr, dafür hatten wir viel Spass mit Papageien, Affen und Flussfahrt im DschungelShamanen. Kaum zurück in Baños, erholt und gestärkt durch ein heisses Bad in den Thermalquellen, verzaubert Andy mit seinen Salsa-Künsten die Girls reihenweise.. hmm… ich hätte vielleicht doch etwas Salsa in meine Ausbildung in Santiago miteinbeziehen sollen…
Tags darauf ist Donnerstag, der Markt-Tag von Saquisilí­. Das bedeutet für uns: per Bus wieder etwas gen Norden fahren, Markt anschauen, und dann eine grössere Busreise wieder in den Süden, über Baños hinaus bis nach Cuenca. Seit zwei Tagen sind wir Thermalbaeder in Banoshier in Cuenca, ebenfalls eine UNESCO geschützte, sympatische Stadt, versuchen uns etwas zu erholen (schwierig, da Andy’s Salsa-Künste v.a. in der Nacht auf ihre Rechnung kommen), und ab und zu doch noch etwas Kultur einzubauen (heute haben wir z.B. eine Kirche angeschaut!). Morgen ist eine Tour gebucht, wo wir eine Inka-Stätte und einen Markt in der Nähe von Cuenca besuchen werden, bevor’s dann am Montag an die Küste nach Guayaquil geht, von wo aus wir unseren Galapagos-Trip starten werden.

anstrengendes Cusco

geschrieben von martin, am Wednesday, 16. May 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Also diese WMDR-Biketour in La Paz ist nichts mehr für Abenteuerlustige. Wer Action und Spannung sucht, soll ja nicht diese Tour buchen! Wer hingegen einen gemütlichen Tag auf dem Velo verbringen, entspannt den Berg hinunterrollen, und die schöne Landschaft geniessen will, dem sei die Tour empfohlen. (Da heute vom motorisierten Verkehr eine Umfahrungsstrasse benutzt wird, ist diese Strasse nicht mehr gefährlich.)

Nach einer kurzen Reisekrise in La Paz (soll ich wirklich nach Cusco? Alle gehen nach Cusco… ist sicher völlig überfüllt mit Touris… vielleicht ginge ich besser ein paar Tage nach Rio oder so, etwas ausspannen…) hielt ich mich dann doch an den Reiseplan, und es ging per Bus via Copacabana am Titicacasee (inkl. Kurzbesuch auf der Isla del Sol) und Puno nach Cusco (Peru). Und es lohnte sich definitiv: Cusco hat – trotz vieler Touris – immer noch sehr viel Charme, und es gibt in und rund um diese ehemalige Inkahauptstadt extrem viel zu sehen und zu tun. Meine Tagesaktivitäten waren: i) Zwei geführte Tagestouren, um die Ruinen / Denkstätten rund um Cusco und im Heiligen Tal der Inkas (Valle Sagrado) zu besichtigen, ii) zwei Tage für die Besichtigung von Machu Picchu / Aguas Calientes, iii) ein Tag ein Motorrad inkl. Guide mieten, iv) drei Tage Ausflug in den Dschungel von Peru (bei Puerto Maldonado), v) einen Tag Tandemflug (Paragliding). Ein ziemliches Programm also, und eigentlich könnte man noch viel mehr unternehmen.. Gestern nahm ich trotzdem Abschied von Cusco, und bin via Lima nach Quito geflogen.

IslaDelSol - ValleSagrado - Toeffahren - Urwaldtrip - Cusco - Paragliding

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Resumen en español:

El WMDR biking en La Paz estaba muy tranquilo – hoy este tour ya no es para gente que busca aventura, sino para personas que les gustan disfrutar un dí­a tranquilo en bici, disfrutando un paysaje muy bonito.
En La Paz tomé el autobús a Copacabana (al bordo del lago Titicaca) y visité la Isla del Sol, según la leyenda el lugar de nacimiento de los primeros Inkas. De Copacabana fui para Cusco en Perú (con estancia corta en Puno), donde me quedé por más de una semana! Cusco me gustó muchissimo.. aunque hay muchos turistas, la ciudad aún tiene mucho encanto, y se puede hacer muchas actividades. Yo hize dos tours (de un dí­a cada uno) para visitar lugares antiguos de los Inkas, un tour de dos dí­as para conocer Aguas Calientes con Machu Picchu, alquilé una moto con guí­a por un otro dí­a y paseamos en los alrededores de Cusco (montañas, pueblos, monumentos). Por otros tres dí­as hize un tour en la selva (cerca de Puerto Maldonado), y el último dí­a en Cusco estaba disfrutando en el aire (parapente).. aun se podría hacer mucho mas en Cusco.. ah, y casi olvidé mencionar la vida nocturna…

Hace ahora una semana cuando me desperté de Cusco y fui a Quito.

Valdivia – La Paz einfach

geschrieben von martin, am Tuesday, 1. May 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Tja, und dann begann es zu regnen.. aber dafür ist Valdivia resp. generell die Seenlandschaft im Süden Chiles ja bekannt. Jedenfalls blieb ich noch ein paar Tage in Valdivia, lernte die Besitzerfamilie eines Restaurants kennen, welche mich sogleich zu einem Hausbesuch einlud, ging auch mal an einem Nachmittag ins Kino (erstaunlich, was einem so alles in den Sinn kommt, an einem freien, regnerischen Tag), Museumsbesuch, Uni-Gelände, weiterer Bootsausflug in Naturschutzgebiet, etc. Nach einer knappen Woche Valdivia gings per Bus zurück nach Puerto Montt, von wo aus ich am Freitag einen Flug nach Santiago hatte.

In Santiago fühle ich mich inzwischen schon fast heimisch. Wurde wieder herzlich von Sylvia und Yvan aufgenommen, nutzte die zwei Tage, um “alte Bekannte” zu treffen, und das Geburtstagsgeschenk von Sabine – welches kurz nach meinem Verlassen von Santiago in Santiago ankam – abzuholen. Merci Schätzu! 😀

Geysire bei San PedroUnd am Sonntag gings dann gen Norden: Flug nach Calama, wo man sich zuerst einmal ziemlich müde fühlt, bis man darauf hingewiesen wird, dass man sich auf ca. 2300 m.ü.M. und in einer der trockensten Gegenden der Welt (Achtung, in nächster Zeit kommen haufenweise Superlative vor) befindet, und dieser Klima- und Druckwechsel macht den meisten etwas zu schaffen. Besuch der weltgrössten offenen Kupfermine in Chiquicamata (ein paar Kilometer nördlich von Calama), und per Bus weiter nach San Pedro de Atacama, welches ein hübscher Ausgangsort ist für diverse touristische Aktivitäten: Bewundern von diversen Wüstenlandschaften (Valle de la Luna, Cajon del Sal, Valle de las Muertes), Salzseen, Geysiren auf über 4000 m.ü.M., oder zur Abwechslung mal etwas sandboarden.. die ganze Gegend ist trocken, staubig, und heiss (obwohl so hoch gelegen).

Autopanne im AltiplanoUnd dort beginnt auch die Tour nach Bolivien: Am Samstag morgen gehts los, per Bus werden wir 12 Touris, welche sich für diesen Trip gemeldet haben, hinauf an die bolivianische Grenze verfrachtet, und nach dem Einreisestempel werden wir auf zwei Jeeps aufgeteilt, welchen wir unser Schicksal in den nächsten Tagen in die Hände legen. Wobei die bolivianische Familie, welche das fahren und kochen übernimmt, einen sehr sympatischen Eindruck macht. Unsere Touri-Truppe besteht aus: Gabriela, Moritz (beide D), Carolina (Santiago, Chile), Sõren, Kasper (beide Dänemark, lehren uns “gurken”, ein Kartenspiel, welches uns die nächsten Tage beschäftigt), Marie & Sebastien, Priska, Geraldine (alle F), Michael (GB) & Debbie (Australia), und mir. Die Fahrt auf dem bolivianischen Altiplano (Hochebene, etwa zw. 3500 und 5000 m.ü.M.) geht in den ersten beiden Tagen vorbei an Lagungen verschiedenster Farben, Vulkanen, heissen Quellen, Geysiren, Lagungen mit Flamingos, Wüste. Die erste Übernachtung in einer sehr einfachen Unterkunft, gegen die Höhenkrankheit gibts Coca-Blätter (zum kauen, oder in Teeform). Trotzdem sehen die meisten am nächsten Morgen ziemlich übel aus… die zweite Nacht ist zum Glück etwas tiefer, auf nur noch ca. 3600 m, in einem Salzhotel am (sorry, Superlativ) grössten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni. Und da es üblich ist, den Sonnenaufgang auf dieser Salzfläche zu verbringen, is nix mit ausschlafen, dabei hätten es alle dringend nötig.. Den letzten Tag verbringen wir auf diesem weissen Salzsee: Fussball spielen auf dem Salar de UyuniBesuch einer Insel mit Kakteen, Fussballmatch “bolivianische Touri-Führer” gegen “Rest der Welt” (hat schon mal jemand Fussball in dieser Höhe gespielt? Das geht ganz schoen an den Kreislauf… und auch der Fussball ging dabei hops, hatte wohl etwas Überdruck), danach Museum, Salzgewinnung. Am Ende der Tour sind wir in Uyuni, wo wir zum Abschluss noch etwas auf dem Eisenbahnfriedhof spielen dürfen.

Unsere Truppe verstand sich so gut, dass die meisten davon sich entscheiden, gemeinsam weiterzureisen.  9 der 12 fahren noch am selben Abend weiter nach Potosí­, einer Stadt auf über 4000 m.ü.M., berühmt wegen den Silberminen im Hausberg Cerro Rico. Am Folgetag eine Tour in die Minen, selbstverständlich bringen wir den Minenarbeitern die üblichen Geschenke (Getrünke und Dynamit) mit. A propos: am Tag davor hatten wir eine Story gehört, dass ein paar Touris in Uyuni ein Hotel stark beschädigt hatten, weil sie den Sprengstoff aus Potosí­ testen wollten..

La PazDann beginnt langsam der Zersetzungsprozess der Truppe: Priska, Geraldine, Sõren, Kasper und Moritz gehen nach der Minentour weiter nach Sucre (der offiziellen Hauptstadt von Bolivien), Marie und Sebastien bleiben noch in Potosí­, Carolina und ich besuchen noch einen Vulkansee, in dem es sich bei 30 Grad Wassertemperatur herrlich baden lässt, und gehen danach ebenfalls nach Sucre, wo wir wieder auf die anderen fünf treffen. Das bedeutet: Ein paar “gurke”-Games zu siebt, bevor sich die beiden Frenchies dann bereits wieder Richtung La Paz verabschieden (2 Wochen Südamerika-Ferien sind definitiv zu kurz!). Am Folgetag ziehts dann auch die beiden Dänen nach La Paz, und einen Tag später gehen Carolina und ich nach Cochabamba, Moritz nach Santa Cruz. (Das sind jeweils Busfahrten über Nacht, zwar in ziemlich bequemen Sesseln, trotzdem irgendwie anstrengend.)

Von Cochabamba sehen wir nicht sehr viel: Nach dem Morgenessen bekommt Carolina üble Bauchkrämpfe, Spritze in Apotheke, Entscheid, dass sie nach Hause muss. Es reicht noch für eine Besichtigung des Cerro de San Pedro, danach nehmen wir wieder einen Nachtbus, Ankunft am nächsten Morgen (gestern) in La Paz. Wir suchen einen Arzt auf, welcher ein paar Proben (keine Details!) machen und analysieren muss; während sie ein paar Stunden im Krankenbett liegt, mache ich ein bisschen Sightseeing in La Paz.. Heute morgen hat Carolina sich in den Nachhause-Bus gesetzt.

Ich werde mindestens noch heute und morgen in La Paz bleiben. Schliesslich habe ich für morgen den ultimativen Downhill-Trip gebucht…

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Resumen en español:

Me quedé una semana en Valdivia, pasando los dí­as lluviosos con actividades como ir a museos, hacer otra tour, descansar, visitar la cervecerí­a Kunstmann, etc. Disfruté unas noches en el Bunker (gracias por el dato, Oscar :-), y conocé a una familia valdiviense, la cual me invitó al cumpleaños de su bonita hija Jenni.. Desgraciademente no podí­a asistir, porque tení­a que regresar a Puerto Montt para alcanzar el vuelo para Santiago.

En Santiago podí­a estar y dormir de nuevo en la casa de Sylvia y Yvan por el fin de semana. Recogé­ allí un paquete de Sabine, y me encontré con amigos santiagenses. El domingo fui en avión a Calama en el norte de Chile. Después de visitar la mina en Chiquicamata, continué para San Pedro de Atacama, para hacer unas excursiones como Valle de la Luna, geysires, sandboarding. San Pedro era tambien el punto de partida para la tour a Uyuni: 12 personas formaban el grupo (Gabriela, Moritz (ambos de Alemania), Carolina (de Santiago de Chile), Sõren, Kasper (de Dinamarca), Marie & Sebastien, Priska, Geraldine (de Francia), Michael (GB) & Debbie (Australia), y yo) que viajó en dos Jeeps durante tres dí­as de San Pedro por la frontera de Bolivia, y despues por termales, geysires, lagunas, desierto, y el hermoso Salar de Uyuni para Uyuni. Debido a la altitud (en un lugar estabamos en mas de 5000 metros sobre el nivel del mar), la primera noche era bastante dura para muchas personas del grupo.. ni siquiera las hojas de coca ayudaron mucho. La segunda noche ya era mucho mejor, y nos divertimos durante estes días a menudo con jugar cartas y fútbol, incluso en el salar al amanecer.. Al final visitamos el cementerio de los trenes in Uyuni.

La mayor parte del grupo decidió de viajar juntos a Potosí­, para visitar las minas en el Cerro Rico. Mientras que unas personas continuaron después a Sucre, Carolina y yo nos quedamos un dí­a mas en Potosí­ y disfrutamos un baño en el lago caliente de Tarapaya. En Sucre, nos juntamos otra vez con las otras personas que ya estaban allí, para conocer juntos la ciudad, y salir en la noche.. Luego, Carolina y yo fuimos a Cochabamba, dónde ella cae enferma (muchissimo dolor del estómago). Decidimos de ir a La Paz, para buscar un médico y planear el viaje de vuelta de Carolina a Santiago.

Mientras que ella regresó el martes pasado, yo me quedé unos días mas en La Paz, para visitar la cuidad y hacer el downhill WMDR..

von Argentinien zurück nach Chile

geschrieben von martin, am Sunday, 8. April 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

hui.. seit dem letzten Bericht ists zwar erst zwei Wochen her, aber irgendwie ist so viel gelaufen.. ich befürchte, dies wird ein längerer Beitrag – dabei sollten lange Beiträge vermieden werden, denn die werden schnell mal langweilig… ok, ich fasse mich einfach kurz:

In Bariloche wechselten wir mal die Art und Weise, die Landschaft zu erkundigen, und benutzten anstatt nur unsere Füsse ein Bike: Einen Tag biken mit Hugo aus Santiago auf dem Cerro Otto (Hausberg von Bariloche), einen Tag biken dem See entlang. Am dritten Tag war jedoch wieder eine Wanderung in der schönen Bergwelt von Bariloche angesagt. Unterkunft in einer Party-Jugi, Wetter wie immer perfekt, ah ja und das Wichtigste: Die wissen, wie man Fleisch zubereitet. Unglaublich, was für saftige Steaks und riesige Milanesas wir da verschlungen haben!

Bariloche bei SonnenaufgangBariloche war denn auch der Ort, wo Schelbi und ich uns wie geplant trennten: Während es ihn an die Ostküste zog (Buenos Aires, und danach Richtung Norden zu den Brasilianerinnen), ging ich wieder zurück nach Chile. Da gibt es so eine Route von Bariloche (AR) nach Puerto Montt (CL), mitten durch die Anden, Schiffchen fahren auf drei Seen (“Cruze de Lagos”), dazwischen Transfer mit alten Bussen auf holprigen Waldwegen, Blick auf Vulkane – sehr imposant.

Einmal in Puerto Montt (ca. 170’000 Einwohner) angekommen, und in einer Bar abgesessen, gabs gleich vier Freunde mehr: Harry, Geovanni, Juan und Marcelo von CHILEXPRESS halfen mir etwas beim Aufbessern (okey, klar, es waren nicht nur saubere Sachen dabei, wenn da ein paar Jungs zusammensitzen) der Sprache – schliesslich hatte ich in den letzten Wochen nicht mehr viel praktiziert, mit Schelbi natürlich zugerdütsch und mit anderen Touris in anderen Sprachen gesprochen.

Tags darauf leiden, und am nächsten Tag mietete ich für drei Tage ein Auto, um “La Isla”, wie Chiloé, die grosse Insel südlich von Puerto Montt genannt wird, zu erkundigen. Meist über holprige Strassen (der arme kleine Fiat hat gelitten, das kann ich Euch sagen!), oft der Küste entlang durch Fischerdörfchen, manchmal im Landesinneren, sanfte, grüne Hügel, eine äusserst reizvolle Landschaft. Sogar ein Nationalpark mit Regenwald und unendlichem Pazifikstrand kann bewundert werden. Und: Ich kam mir vor wie der erste Tourist überhaupt: Die von mir gewählten Küstenstrassen werden selten befahren, und sowohl in den Fischerdörfchen wie auch in grösseren Siedlungen dreht man sich nach mir um, es wird getuschelt – sogar in den Bars in Puerto Montt kam ich mir vor wie ein Ausserirdischer. Wahrscheinlich ist es die Kumulation von diesen Punkten: 1. die Gegend ist generell nicht sehr touristisch, 2. die Touri-Saison hört Ende Februar auf, 3. wenn es denn doch mal Touristen hat, sind sie meist aus Chile, nicht aus dem Ausland, 4. meine Grösse ist hier unten natürlich sowieso ungewöhnlich…

Fischerboote im Hafen von Ancud (Chiloé)Nach all dem, was wir zusammen durchgemacht hatten, und uns dadurch sehr nahe gekommen waren, mochten wir uns nach drei Tagen nicht bereits trennen, d.h. ich mietete den kleinen Fiat noch einen zusätzlichen Tag, um eine Tour rund um den grossen See (Lago Llanquihue) im Norden Puerto Montts zu machen. Das ist eine Gegend, welche Mitte des 19. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern besiedelt wurde, und davon stark geprägt ist: Teilweise wird noch etwas deutsch gesprochen, bestimmte Sachen sind deutsch angeschrieben, es wird “Kuchen” gegessen. Auch eine sehr schöne Gegend, am Fusse des perfekt geformten Vulkans Osorno. Am Abend war wieder mal etwas Erholung angesagt (Reisen ist schliesslich anstrengend): In einer Bar in Puerto Montt mit Live-Musik gabs ein paar Bier (habe ich das schon erwähnt? Hier wird Bier immer in Literflaschen bestellt. “Ein Bier für alle” heisst für jeden eine Literflasche.) mit den Freunden von CHILEXPRESS, in etwas anderer Zusammensetzung. Irgendwann notierte Harry sogar eine Widmung für den Schweizer Freund, der Sänger las sie vor dem Publikum vor, und dann spielten sie für mich die Hymne von Puerto Montt.. das ganze Lokal sang (ok, ein paar johlten) mit…

Am Karfreitag hab ich mich etwas Richtung Norden verschoben, wo ich jetzt zur Zeit bin, nämlich nach Valdivia, ca. 3.5 Stunden Busfahrt. Ein super Hostel gefunden (altes Haus, alle Böden schief, Türen gehen nicht mehr richtig zu, aber sehr sympatisch), am Abend auf dem Nachhauseweg an einer Halle vorbeigekommen, mit Musik, kurz reingeschaut, und sogleich angesprochen von Rodrigo, einem Mitglied von Gracia y Paz, einer christlichen Gruppierung, welche in Valdivia einen grossen, dreitägigen Konvent abhielt. Er hat mich dann sofort für die Veranstaltung vom Folgeabend aufgeboten. Am Samstag machte ich am Nachmittag eine gemütliche Schiffstour an die Küste (Corral), mit Besichtigung von alten Befestigungsanlagen. Der Kahn war so alt, dass auf dem Nachhauseweg das Licht zu flackern anfing, am Lago Llanquhue, im Hintergrund der Vulkan Osornodann die Durchsage kam, dass das Licht abgelöscht werden muss, weil sie zu wenig Diesel getankt hatten, allerdings wurde es dann trotzdem nicht abgelöscht. (Wahrscheinlich hat der Lichtschalter nicht funktioniert.) Am Abend war dann dieser Event (eine Messe) bei Gracia y Paz, ca. 1000 Leute (gem. Zeitung von heute), grosse Bühne, gute Predigt, Band mit ergreifender Musik, die ganze Halle machte begeistert mit. Ungewöhnlich für eine christliche Messe, aber sehr eindrücklich.

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Resumen en español:

Para descansar nos pies de todos los hikings de antes, cambiamos la manera de andar y arrendamos bicis por dos dí­as, para descubrir el paysaje bonito alrededor de Bariloche. Un dí­a encontramos a Hugo de Santiago, que tení­a un super dato para comer: Juntos cenamos unas “Milanesas Napolitanas” las más grandes del mundo! Y los argentinos saben preparar carne…

Como estaba el plan, Schelbi y yo nos separaron después: El continuó para Buenos Aires y Brasilia, yo preferí­ regresar a Chile. Tomé una ruta super linda, que se llama “Cruze de Lagos”: Se anda en barco por tres lagos, conectado con autobuses viejos, desde Bariloche para Puerto Montt.

En Puerto Montt conocí­ a unos muchachos en un pub: Harry, Geovanni, Juan y Marcelo, empleados de CHILEXPRESS, me ayudaron mejorar mi español.. “maña mañ…” – ¿cómo, Harry? 😉 El lunes después alquilé un auto por tres dí­as para visitar Chiloé “La Isla”. Manejé en carreteras de ripio, por la costa, para ver los pueblos de pescadores, las iglesias de madera, el mar. El primer dí­a dormí­ en Ancud, el segundo en Castro, y circulé hasta el parque en la costa en el este, que era muy interesante. Gracias Victor por todas las explicaciones de las plantas, y por el café en su casa!

Markt in ValdiviaPor que el auto me gustó tanto, lo alquilé un dí­a adicional, para ir al Lago Llanquihue y para visitar Frutillar y su Museo Colonial Alemán, Puerto Octay, Ensenada. Por la noche, para recuperar fuerzas, fui a tomar algunas con los amigos de CHILEXPRESS en Puerto Montt, en un pub con música en vivo. Harry aun escribió una oración, el cantante la leyó en frente de toda la gente, y después cantaron un himno de Puerto Montt para mi… Harry, Geovanni y los otros amigos: Yo pasé super buen tiempo con ustedes, ¡muchas gracias!

El viernes santa, viajé a Valdivia, donde encontré un hostal muy simpático, y donde estoy alojado ahora. Por la noche, paseando en la ciudad, escuché múica, y cuando entré el pabellón, Rodrigo de Gracia y Paz habló conmigo y me invitó a asistir al evento (una misa) de la noche próxima. El sábado santo hize una excursión en barco para visitar los fuertes en Corral y la Isla Mancera, y conocí­ a los dos ingenieros forestal Oscar y Juan de Valdivia y Santiago. Al regreso, el capitán dijo que tienen que apagar el luz, porque echaron de menos gasolina.. pero no apagaron el luz finalmente. (Oscar dijo que probablemente el interruptor del luz sea roto.) Por la noche, fui al evento de Gracia y Paz, que era una experiencia muy especial. Unos mil personas (según el diario de hoy), el pastor en un escenario grande, una prédica impresionante, y toda la gente muy comprometido. Rodrigo, la noche era grande, gracias por invitarme y por tu amistad.

Unterwegs in Patagonien, Teil 2: Berge, Gletscher, Pampa

geschrieben von martin, am Tuesday, 27. March 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Das Hiking im “Torres del Paine” war ausgezeichnet: Vier Tage wandern mit Sack und Pack – d.h. Schlafsack, Matraze, Zelt, Kocher, Essen, Bekleidung für Regen und Wind und Wärme, halt die ganze Palette, was in Rucksäcken von schätzungsweise 15 bis 18 kg resultierte.. -, wobei wir einen Teil davon schlussendlich gar nicht gebraucht hätten: Wegen dem bisschen Regen am letzten Wandertag lohnte es sich nicht, die Regenkleider anzuziehen, und an den anderen Tagen hatten wir bestes Wanderwetter! (Für Kenner der Gegend: Wir machten das “W”, nicht den ganzen “Circuito”.) Torres, noch ein bisschen rot schimmerndDie einzige nennenswerte Panne trat beim Versuch auf, die berühmten Felstürme (Torres) rot leuchtend bei Sonnenaufgang zu sehen: Erstens standen wir etwas zu spät auf, um rechtzeitig – naemlich deutlich vor Sonnenaufgang – oben zu sein, und zweitens musste Schelbi unterwegs noch ein dringendes Geschäft erledigen, worauf er die Torres nicht einmal mehr rot schimmernd zu Gesicht bekam.. ziemlich verschissen…

Vom “Torres del Paine” ist es nicht weit zu einem bekannten Nationalpark im Nachbarland: Nach zwei Tagen Erholung in Puerto Natales (Chile) gings per Bus nach El Calafate (Argentinien), einem Ausgangspunkt für Touren im Nationalpark “Los Glaciares”. Für uns gabs eine Tour zum Gletscher “Perito Moreno” (welcher sehr aktiv ist, d.h. mal wächst, dann wieder etwas schwindet, und deshalb andauernd knackst und kracht und Eisblöcke von der Front in den See fallen) und eine spektakuläre Schiffstour mit Navigation rund um kleinere und grössere Eisberge zu weiteren Gletschern. Im selben Nationalpark, etwas weiter im Norden, befindet sich ein Gebirgsmassiv rund um die beiden Gipfel “Fitz Roy” und “Cerro Torre”, bekannt v.a. unter Profikletterern, aber auch attraktiv für Normaltouristen wie uns: Ausgehend vom kleinen Kaff El Chaltén machten wir zwei kleine Wanderungen vor attraktiver Gebirgskulisse, durch sich rötlich verfärbende Wälder (hier unten wirds nämlich langsam Herbst!), Hochebenen mit Bächen und Sumpflandschaft, aber auch felsige, hochgebirgsähnliche Partien, obwohl wir uns auf einer Höhe von nur ca. 1200 m.ü.M. befanden.

El Chaltén war ebenfalls der Startpunkt für die Busreise auf der “Ruta 40”, eine meist ungeteerte Überlandstrasse in Süd-Nord-Richtung durch Patagonien, am Fusse der Andenkette. Es ist eigentlich die einzige Verbindung in den Norden von Patagonien, wenn man nicht den Umweg über die Atlantikküste machen oder ein Flugzeug nehmen will. Zwei Tage meist holprige Fahrt – dafür mit wenig Verkehr, nämlich ca. ein Fahrzeug alle zwei Stunden oder so – in einem relativ konfortablen Bus (am zweiten Tag wurde sogar ein (schlechter) Spielfilm gezeigt) durch anfangs Pampa, manchmal leichte Erhebungen, später Hügel, Seen und schlussendlich sogar richtige kleine Berge endete gestern in Bariloche, dem “St. Moritz von Argentinien”. Und auch hier gilt wieder: Ausgangspunkt für diverse Wanderungen. Hmm.. ich sehe, diese Ferien werden ziemlich wanderlastig…

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Resumen en español:
El hiking en el parque Torres del Paine era excelente (a pesar de todo el equpaje que pesaba algunas quince kilos o más cada mochila), porque llovió solamente una vez, y tan poco que ni siquiera tuvimos que vestirnos los impermeables; todos los otros dí­as hací­a sol y bastante calor. El paysaje es maravillosa, y no teníamos ningunos problemas, aparte de un chicito incidente durante la subida hacia la base de Las Torres por la madrugada, cuando Schelbi hubo que hacer un negocio urgente, que resultó para él en un retraso demasiado grande para ver las Torres iluminado rojo.. su plan se cagó…
Del Torres del Paine fuimos a El Calafate en Argentina, para hacer dos excursiones en el parque “Los Glaciares”: Una al glaciar “Perito Moreno”, y la otra en barco para otras glaciares, navegando entre tempanos, que era bastante espectacular. Algo más en el norte, partiendo del pueblito El Chaltén, hicimos trekking otra vez, en los alrededores de los cerros famosos “Fitz Roy” y “Cerro Torre”. Este paysaje es también muy lindo y interesante para hacer trekking, sobre todo ahora cuando los arboles ponen las hojas colorosas debido al otoño.
Desde El Chaltén tomamos un bus para Bariloche, que tardó dos días por la “Ruta 40”, una carreterra (que no tiene asfalto en la mayor parte) del sur al norte a la base de los Andes. Con el paso de la ruta el paysaje cambiaba de pampa hacia bosques, lagos y cerros cerca de Bariloche. Ahora estamos en Bariloche, para hacer trekking otra vez.. parece que voy a hacer mucho trekking en estas vacaciones…

Unterwegs in Patagonien: Fin del mundo

geschrieben von martin, am Sunday, 11. March 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Nein, diesmal gibts keine Ausführungen über Politik oder ähnlich Langweiliges. Reiseberichte sind angesagt! Denn die Schule in Santiago ist beendet, Diplom erhalten, und damit wurde ich in die Freiheit entlassen, resp. mit dem bisschen gelernten Spanisch auf die Leute losgelassen! Die armen Südamerikaner…
Von Santiago gings – zusammen mit Schelbi – vor einer Woche per Flugzeug nach Punta Arenas, im Süden von Patagonien gelegen. Ab Punta Arenas reisten wir per Bus bei bestem Wetter noch weiter in den Süden: Mit einer Fähre über die Magellan-Strasse erreicht man Tierra del Fuego (Feuerland), welches zur Hälfte Chile und zur anderen Hälfte zu Argentinien gehört (nein, das geht noch nicht unter Politik). Auf der chilenischen Seite ist der grösste Teil der Strassen ungeteert, entsprechend holprig und staubig ist die Busfahrt. Dafür ist die Landschaft wunderschön: im Norden weite Ebenen, sanfte Hügel, zwischendurch Schafe, mal ein paar Guanacos, meist aber nichts; gegen Süden wirds gebirgig, der Bus muss sogar über einen kleinen Pass fahren, um nach Ushuaia zu gelangen. Ushuaia verkauft sich stolz als südlichste Stadt der Welt – entsprechend heisst alles “fin del mundo” (Ende der Welt): Hostales, Restaurants, Geschäfte, etc., alles ist fin del mundo…

Blick vom Schiff aus Richtung Ushuaia

Eigentlich wollten wir von Ushuaia aus einen Gipfel erklimmen, haben uns jedoch auf halber Höhe im Wald verirrt (es hatte weder gelbe noch weiss-rot-weisse Markierungen!) 🙁 Daraufhin fällten wir den Entscheid, nur noch geführte Ausflüge durchzuführen, mit Händchen halten, und machten drum eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal…

Als es einfach nicht mehr weiter südwärts ging (resp. das Schiff in die Antarktis als zu teuer befunden wurde), haben wir die Reise Richtung Norden angetreten. Die gestrige 14-stündige Busfahrt durch Tierra del Fuego zurück nach Punta Arenas und von dort aus weiter nordwärts hat uns nach Puerto Natales gebracht, der Ausgangspunkt für Aktivitäten im Nationalpark Torres del Paine. Jetzt hoffen wir da auf ein bisschen Glück mit dem Wetter, um ein paar hübsche Bildchen von den berühmten Torres schiessen zu können!

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Resumen en español:
Escribí que terminé mis clases en la escuela, y estoy viajando ahora desde hace una semana, juntos con un amigo de Suiza que se llama Schelbi. De Santiago tomamos un avión para Punta Arenas, y de ahí­ continuamos por autobús para Ushuaia, que está ubicado en el sur de Tierra del Fuego. Este viaje en el autobús fue muy bonito, por el paisaje de la Tierra del Fuego es maravilloso. En Ushuaia hicimos trekking por un dí­a (donde nos perdimos en el bosque) y fuimos en barco a visitar el canal Beagle otro dí­a. Como no querí­amos ir para la Antártida tuvimos que volver a Ushuaia, y ahora estamos viajando en dirección norte entonces. Viajamos (otra vez por autobús) de Ushuaia para Puerto Natales, donde estamos ahora, para preparar el trekking en el parque Torres del Paine.

Chile und Politik

geschrieben von martin, am Thursday, 22. February 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Neueste News: Nichts spektakuläres. Weiterhin ist Schule angesagt, jetzt allerdings intensiver als in der ersten Woche. Am Morgen jeweils Gruppenunterricht (vier Stunden), am Nachmittag Privatunterricht (2 Stunden). Die Lehrer sind bis jetzt allesamt ausgezeichnet. Nebst Spanisch wird auch etwas chilenische Geschichte, Kultur, Leben vermittelt. Blick auf Santiago vom Cerro S.CristobalUnd was diesbezüglich hier unten in Südamerika abgeht, von dem hatte ich vorher keine Ahnung. Der seit über 120 Jahren verjährte Pazifische Krieg (Chile gegen Bolivien und Peru) ist immer noch allgegenwärtig; Chilenen können die Peruaner und Bolivianer nicht leiden, und umgekehrt. Noch immer gibts Diskussionen um Landesgrenzen. Auch zu Argentinien besteht ein gespaltenes Verhältnis. Die Entwicklungen rund um Venezuela (Hugo Chavez) verlangen jetzt noch verstärkt politische Bekenntnisse, Bündnisse werden geschmiedet, alte Feindschaften werden wieder aktuell. Politisch gesehen eine ausserordentlich spannende Zeit!

lernen und geniessen

geschrieben von martin, am Friday, 9. February 2007. Kategorie(n): Südamerika 2007 - unterwegs.  

Nach zwei freien Tagen mit Sightseeing in Santiago und Valparaiso gings gestern mit der Schule los, jedoch vorerst noch in eingeschräktem Masse. Zwei Privatlektionen vormittags, nachmittags ist dann verarbeiten des Stoffs angesagt. Am besten kauft man sich dazu einen Lunch (z.B. empanadas: mit Fleischkäse gefüllte Teigtaschen), sucht sich einen schönen Stadtpark, und geniesst das Treiben.lernen im parkZwischendurch ein Blick auf die Unterlagen, hier mal ein Verb konjugieren, dort ein Wörtli repetieren – so einfach geht das 🙂

Nein, schön wäre es. Spanisch ist leider viel zu kompliziert.. d.h. büffeln ist angesagt. Vorwärts und rückwärts. Und wendet man das Gelernte mal in einem Gespräch mit einem Einheimischen an, wird jedesmal wieder deutlich, dass man es eigentlich noch überhaupt nicht kann.. die Chilenen sind nicht jene, welche schön langsam und deutlich sprechen…

erster Eintrag (noch vor der Abreise)

geschrieben von martin, am Wednesday, 3. January 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  


Habe mal eine Kategorie “Südamerika 2007 – unterwegs” bereitgestellt (nebst der “… – Ãœberblick”-Kategorie mit der Karte), um allenfalls von unterwegs auch mal einen kurzen Bericht schreiben zu können. Weiss aber noch nicht, ob ich das auch wirklich tun werde… je nach Lust und Zeit und Internetcafé-Verfügbarkeit.

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