Valdivia – La Paz einfach

geschrieben von martin, am Tuesday, 1. May 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Tja, und dann begann es zu regnen.. aber dafür ist Valdivia resp. generell die Seenlandschaft im Süden Chiles ja bekannt. Jedenfalls blieb ich noch ein paar Tage in Valdivia, lernte die Besitzerfamilie eines Restaurants kennen, welche mich sogleich zu einem Hausbesuch einlud, ging auch mal an einem Nachmittag ins Kino (erstaunlich, was einem so alles in den Sinn kommt, an einem freien, regnerischen Tag), Museumsbesuch, Uni-Gelände, weiterer Bootsausflug in Naturschutzgebiet, etc. Nach einer knappen Woche Valdivia gings per Bus zurück nach Puerto Montt, von wo aus ich am Freitag einen Flug nach Santiago hatte.

In Santiago fühle ich mich inzwischen schon fast heimisch. Wurde wieder herzlich von Sylvia und Yvan aufgenommen, nutzte die zwei Tage, um “alte Bekannte” zu treffen, und das Geburtstagsgeschenk von Sabine – welches kurz nach meinem Verlassen von Santiago in Santiago ankam – abzuholen. Merci Schätzu! 😀

Geysire bei San PedroUnd am Sonntag gings dann gen Norden: Flug nach Calama, wo man sich zuerst einmal ziemlich müde fühlt, bis man darauf hingewiesen wird, dass man sich auf ca. 2300 m.ü.M. und in einer der trockensten Gegenden der Welt (Achtung, in nächster Zeit kommen haufenweise Superlative vor) befindet, und dieser Klima- und Druckwechsel macht den meisten etwas zu schaffen. Besuch der weltgrössten offenen Kupfermine in Chiquicamata (ein paar Kilometer nördlich von Calama), und per Bus weiter nach San Pedro de Atacama, welches ein hübscher Ausgangsort ist für diverse touristische Aktivitäten: Bewundern von diversen Wüstenlandschaften (Valle de la Luna, Cajon del Sal, Valle de las Muertes), Salzseen, Geysiren auf über 4000 m.ü.M., oder zur Abwechslung mal etwas sandboarden.. die ganze Gegend ist trocken, staubig, und heiss (obwohl so hoch gelegen).

Autopanne im AltiplanoUnd dort beginnt auch die Tour nach Bolivien: Am Samstag morgen gehts los, per Bus werden wir 12 Touris, welche sich für diesen Trip gemeldet haben, hinauf an die bolivianische Grenze verfrachtet, und nach dem Einreisestempel werden wir auf zwei Jeeps aufgeteilt, welchen wir unser Schicksal in den nächsten Tagen in die Hände legen. Wobei die bolivianische Familie, welche das fahren und kochen übernimmt, einen sehr sympatischen Eindruck macht. Unsere Touri-Truppe besteht aus: Gabriela, Moritz (beide D), Carolina (Santiago, Chile), Sõren, Kasper (beide Dänemark, lehren uns “gurken”, ein Kartenspiel, welches uns die nächsten Tage beschäftigt), Marie & Sebastien, Priska, Geraldine (alle F), Michael (GB) & Debbie (Australia), und mir. Die Fahrt auf dem bolivianischen Altiplano (Hochebene, etwa zw. 3500 und 5000 m.ü.M.) geht in den ersten beiden Tagen vorbei an Lagungen verschiedenster Farben, Vulkanen, heissen Quellen, Geysiren, Lagungen mit Flamingos, Wüste. Die erste Übernachtung in einer sehr einfachen Unterkunft, gegen die Höhenkrankheit gibts Coca-Blätter (zum kauen, oder in Teeform). Trotzdem sehen die meisten am nächsten Morgen ziemlich übel aus… die zweite Nacht ist zum Glück etwas tiefer, auf nur noch ca. 3600 m, in einem Salzhotel am (sorry, Superlativ) grössten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni. Und da es üblich ist, den Sonnenaufgang auf dieser Salzfläche zu verbringen, is nix mit ausschlafen, dabei hätten es alle dringend nötig.. Den letzten Tag verbringen wir auf diesem weissen Salzsee: Fussball spielen auf dem Salar de UyuniBesuch einer Insel mit Kakteen, Fussballmatch “bolivianische Touri-Führer” gegen “Rest der Welt” (hat schon mal jemand Fussball in dieser Höhe gespielt? Das geht ganz schoen an den Kreislauf… und auch der Fussball ging dabei hops, hatte wohl etwas Überdruck), danach Museum, Salzgewinnung. Am Ende der Tour sind wir in Uyuni, wo wir zum Abschluss noch etwas auf dem Eisenbahnfriedhof spielen dürfen.

Unsere Truppe verstand sich so gut, dass die meisten davon sich entscheiden, gemeinsam weiterzureisen.  9 der 12 fahren noch am selben Abend weiter nach Potosí­, einer Stadt auf über 4000 m.ü.M., berühmt wegen den Silberminen im Hausberg Cerro Rico. Am Folgetag eine Tour in die Minen, selbstverständlich bringen wir den Minenarbeitern die üblichen Geschenke (Getrünke und Dynamit) mit. A propos: am Tag davor hatten wir eine Story gehört, dass ein paar Touris in Uyuni ein Hotel stark beschädigt hatten, weil sie den Sprengstoff aus Potosí­ testen wollten..

La PazDann beginnt langsam der Zersetzungsprozess der Truppe: Priska, Geraldine, Sõren, Kasper und Moritz gehen nach der Minentour weiter nach Sucre (der offiziellen Hauptstadt von Bolivien), Marie und Sebastien bleiben noch in Potosí­, Carolina und ich besuchen noch einen Vulkansee, in dem es sich bei 30 Grad Wassertemperatur herrlich baden lässt, und gehen danach ebenfalls nach Sucre, wo wir wieder auf die anderen fünf treffen. Das bedeutet: Ein paar “gurke”-Games zu siebt, bevor sich die beiden Frenchies dann bereits wieder Richtung La Paz verabschieden (2 Wochen Südamerika-Ferien sind definitiv zu kurz!). Am Folgetag ziehts dann auch die beiden Dänen nach La Paz, und einen Tag später gehen Carolina und ich nach Cochabamba, Moritz nach Santa Cruz. (Das sind jeweils Busfahrten über Nacht, zwar in ziemlich bequemen Sesseln, trotzdem irgendwie anstrengend.)

Von Cochabamba sehen wir nicht sehr viel: Nach dem Morgenessen bekommt Carolina üble Bauchkrämpfe, Spritze in Apotheke, Entscheid, dass sie nach Hause muss. Es reicht noch für eine Besichtigung des Cerro de San Pedro, danach nehmen wir wieder einen Nachtbus, Ankunft am nächsten Morgen (gestern) in La Paz. Wir suchen einen Arzt auf, welcher ein paar Proben (keine Details!) machen und analysieren muss; während sie ein paar Stunden im Krankenbett liegt, mache ich ein bisschen Sightseeing in La Paz.. Heute morgen hat Carolina sich in den Nachhause-Bus gesetzt.

Ich werde mindestens noch heute und morgen in La Paz bleiben. Schliesslich habe ich für morgen den ultimativen Downhill-Trip gebucht…

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Resumen en español:

Me quedé una semana en Valdivia, pasando los dí­as lluviosos con actividades como ir a museos, hacer otra tour, descansar, visitar la cervecerí­a Kunstmann, etc. Disfruté unas noches en el Bunker (gracias por el dato, Oscar :-), y conocé a una familia valdiviense, la cual me invitó al cumpleaños de su bonita hija Jenni.. Desgraciademente no podí­a asistir, porque tení­a que regresar a Puerto Montt para alcanzar el vuelo para Santiago.

En Santiago podí­a estar y dormir de nuevo en la casa de Sylvia y Yvan por el fin de semana. Recogé­ allí un paquete de Sabine, y me encontré con amigos santiagenses. El domingo fui en avión a Calama en el norte de Chile. Después de visitar la mina en Chiquicamata, continué para San Pedro de Atacama, para hacer unas excursiones como Valle de la Luna, geysires, sandboarding. San Pedro era tambien el punto de partida para la tour a Uyuni: 12 personas formaban el grupo (Gabriela, Moritz (ambos de Alemania), Carolina (de Santiago de Chile), Sõren, Kasper (de Dinamarca), Marie & Sebastien, Priska, Geraldine (de Francia), Michael (GB) & Debbie (Australia), y yo) que viajó en dos Jeeps durante tres dí­as de San Pedro por la frontera de Bolivia, y despues por termales, geysires, lagunas, desierto, y el hermoso Salar de Uyuni para Uyuni. Debido a la altitud (en un lugar estabamos en mas de 5000 metros sobre el nivel del mar), la primera noche era bastante dura para muchas personas del grupo.. ni siquiera las hojas de coca ayudaron mucho. La segunda noche ya era mucho mejor, y nos divertimos durante estes días a menudo con jugar cartas y fútbol, incluso en el salar al amanecer.. Al final visitamos el cementerio de los trenes in Uyuni.

La mayor parte del grupo decidió de viajar juntos a Potosí­, para visitar las minas en el Cerro Rico. Mientras que unas personas continuaron después a Sucre, Carolina y yo nos quedamos un dí­a mas en Potosí­ y disfrutamos un baño en el lago caliente de Tarapaya. En Sucre, nos juntamos otra vez con las otras personas que ya estaban allí, para conocer juntos la ciudad, y salir en la noche.. Luego, Carolina y yo fuimos a Cochabamba, dónde ella cae enferma (muchissimo dolor del estómago). Decidimos de ir a La Paz, para buscar un médico y planear el viaje de vuelta de Carolina a Santiago.

Mientras que ella regresó el martes pasado, yo me quedé unos días mas en La Paz, para visitar la cuidad y hacer el downhill WMDR..

20 responses to “Valdivia – La Paz einfach”

  1. Natalia says:

    Hola Martin
    ¿ y qué pasó con el texto en español?..no entendí nada..lo siento , pero mi alemán es super malo! ..Me alegro mucho también que tu la estás pasando super bien allá en Bolivia. Gracias por tu mensaje en mi blog y no te olvides de seguir estudiando español…si tienes preguntas..me avisas y con gusto te ayudaré. Para mí también fue un gusto haberte conocido en Santiago..la pasamos bien!
    Si algún día vienes a Chile…te mostraré lugares hermosos y sin turistas extranjeros.
    un beso y cuídate mucho

  2. Urs says:

    Salü Martin
    Wie ist der Fussballmatch Bolivien gegen den ‘Rest der Welt’ ausgegangen und wie war der Trip auf der ‘World’s Most Dangerous Road’? Nun ist es entschieden, dass wir erst mit MDP0711 liefern sofern die WHE 2.1 Migration nicht auch diesen Termin abschiesst 🙁 Somit kommst Du auch noch in den Genuss 😉 Dich am Erfolg von Corporates 2.0 zu beteiligen.
    Weiterhin viel Spass auf Deiner Reise und ‘keep on blogging’.
    Viele Grüsse, Urs

  3. Martin says:

    Hola Natalia

    Voy a traducir en unos días – hasta entonces puedes practicar tu alemán! 🙂

    Saludos de Puno
    Martin

  4. Martin says:

    Hoi Urs

    Tja, die Bolivianer hatten eindeutig den Heimvorteil – der ist nicht zu unterschaetzen in dieser Hoehe. Kaum mal richtig angetreten, mussten wir Nicht-Bolivianer naemlich bereits wieder pausieren..

    Hmm.. diese Verschiebung des MDP um zwei Monate bringt Optionen fuer mich mit sich, nicht wahr? Zwei Monate laenger in Suedamerika, was denkst Du?

    In bester Hoffnung auf positive Nachricht gruesst
    Martin

  5. Martin says:

    hmpf.. mein vorschlag wurde abgeschmettert… nein, unter gegenseitigem einverstaendnis wurde vereinbart, zur zeit ( 😉 ) noch an der urspruenglichen planung festzuhalten.

  6. martin says:

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