Unterwegs in Patagonien, Teil 2: Berge, Gletscher, Pampa

geschrieben von martin, am Tuesday, 27. March 2007. Kategorie(n): Martin,Reisen,Südamerika 2007 - unterwegs.  

Das Hiking im “Torres del Paine” war ausgezeichnet: Vier Tage wandern mit Sack und Pack – d.h. Schlafsack, Matraze, Zelt, Kocher, Essen, Bekleidung für Regen und Wind und Wärme, halt die ganze Palette, was in Rucksäcken von schätzungsweise 15 bis 18 kg resultierte.. -, wobei wir einen Teil davon schlussendlich gar nicht gebraucht hätten: Wegen dem bisschen Regen am letzten Wandertag lohnte es sich nicht, die Regenkleider anzuziehen, und an den anderen Tagen hatten wir bestes Wanderwetter! (Für Kenner der Gegend: Wir machten das “W”, nicht den ganzen “Circuito”.) Torres, noch ein bisschen rot schimmerndDie einzige nennenswerte Panne trat beim Versuch auf, die berühmten Felstürme (Torres) rot leuchtend bei Sonnenaufgang zu sehen: Erstens standen wir etwas zu spät auf, um rechtzeitig – naemlich deutlich vor Sonnenaufgang – oben zu sein, und zweitens musste Schelbi unterwegs noch ein dringendes Geschäft erledigen, worauf er die Torres nicht einmal mehr rot schimmernd zu Gesicht bekam.. ziemlich verschissen…

Vom “Torres del Paine” ist es nicht weit zu einem bekannten Nationalpark im Nachbarland: Nach zwei Tagen Erholung in Puerto Natales (Chile) gings per Bus nach El Calafate (Argentinien), einem Ausgangspunkt für Touren im Nationalpark “Los Glaciares”. Für uns gabs eine Tour zum Gletscher “Perito Moreno” (welcher sehr aktiv ist, d.h. mal wächst, dann wieder etwas schwindet, und deshalb andauernd knackst und kracht und Eisblöcke von der Front in den See fallen) und eine spektakuläre Schiffstour mit Navigation rund um kleinere und grössere Eisberge zu weiteren Gletschern. Im selben Nationalpark, etwas weiter im Norden, befindet sich ein Gebirgsmassiv rund um die beiden Gipfel “Fitz Roy” und “Cerro Torre”, bekannt v.a. unter Profikletterern, aber auch attraktiv für Normaltouristen wie uns: Ausgehend vom kleinen Kaff El Chaltén machten wir zwei kleine Wanderungen vor attraktiver Gebirgskulisse, durch sich rötlich verfärbende Wälder (hier unten wirds nämlich langsam Herbst!), Hochebenen mit Bächen und Sumpflandschaft, aber auch felsige, hochgebirgsähnliche Partien, obwohl wir uns auf einer Höhe von nur ca. 1200 m.ü.M. befanden.

El Chaltén war ebenfalls der Startpunkt für die Busreise auf der “Ruta 40”, eine meist ungeteerte Überlandstrasse in Süd-Nord-Richtung durch Patagonien, am Fusse der Andenkette. Es ist eigentlich die einzige Verbindung in den Norden von Patagonien, wenn man nicht den Umweg über die Atlantikküste machen oder ein Flugzeug nehmen will. Zwei Tage meist holprige Fahrt – dafür mit wenig Verkehr, nämlich ca. ein Fahrzeug alle zwei Stunden oder so – in einem relativ konfortablen Bus (am zweiten Tag wurde sogar ein (schlechter) Spielfilm gezeigt) durch anfangs Pampa, manchmal leichte Erhebungen, später Hügel, Seen und schlussendlich sogar richtige kleine Berge endete gestern in Bariloche, dem “St. Moritz von Argentinien”. Und auch hier gilt wieder: Ausgangspunkt für diverse Wanderungen. Hmm.. ich sehe, diese Ferien werden ziemlich wanderlastig…

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Resumen en español:
El hiking en el parque Torres del Paine era excelente (a pesar de todo el equpaje que pesaba algunas quince kilos o más cada mochila), porque llovió solamente una vez, y tan poco que ni siquiera tuvimos que vestirnos los impermeables; todos los otros dí­as hací­a sol y bastante calor. El paysaje es maravillosa, y no teníamos ningunos problemas, aparte de un chicito incidente durante la subida hacia la base de Las Torres por la madrugada, cuando Schelbi hubo que hacer un negocio urgente, que resultó para él en un retraso demasiado grande para ver las Torres iluminado rojo.. su plan se cagó…
Del Torres del Paine fuimos a El Calafate en Argentina, para hacer dos excursiones en el parque “Los Glaciares”: Una al glaciar “Perito Moreno”, y la otra en barco para otras glaciares, navegando entre tempanos, que era bastante espectacular. Algo más en el norte, partiendo del pueblito El Chaltén, hicimos trekking otra vez, en los alrededores de los cerros famosos “Fitz Roy” y “Cerro Torre”. Este paysaje es también muy lindo y interesante para hacer trekking, sobre todo ahora cuando los arboles ponen las hojas colorosas debido al otoño.
Desde El Chaltén tomamos un bus para Bariloche, que tardó dos días por la “Ruta 40”, una carreterra (que no tiene asfalto en la mayor parte) del sur al norte a la base de los Andes. Con el paso de la ruta el paysaje cambiaba de pampa hacia bosques, lagos y cerros cerca de Bariloche. Ahora estamos en Bariloche, para hacer trekking otra vez.. parece que voy a hacer mucho trekking en estas vacaciones…

5 responses to “Unterwegs in Patagonien, Teil 2: Berge, Gletscher, Pampa”

  1. Urs says:

    Ciao Martin
    Schöne Fotos – einige könnten in der Schweiz gemacht sein. Da ich in deinem Bericht nichts über ‘Birdies’ und ‘Bogies’ gelesen habe gehe ich davon aus, dass keine deiner Wanderungen am Golfplatz in Patagonien vorbei führte. Mein Absenzenplaner sagt mir das erst/bereits 8 deiner 27 Wochen vorbei sind 😉 Unsere Vorhaben sind nach wie vor gut unterwegs – ich hoffe dies trifft auch für deine Reiseplanung zu. Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Interessantes zum Entdecken.

    Viele Grüsse aus der WB Fabrik
    Urs

  2. Martin says:

    Hola Urs
    Das stimmt – heute bin ich auf den ersten Golfplatz in dieser Reise gestossen, hier in Bariloche (okey, in Santiago hatte es auch einen, aber der war nur fuer die Reichen, halt so aehnlich wie in der Schweiz 😉 ), aber auch diesen hier haben wir nur von weitem gesehen (wir waren biken hier im Gebirge, mit ausgezeichneter Aussicht auf die Umgebung). Irgendwie sind immer noch gewisse Hemmschwellen da, einen Golfplatz einfach so zu betreten.. weiss nicht, wie man das am besten anstellt. Mal schaun. Vielleicht versuch ich’s dann doch mal, so als Abwechslung zum wandern 🙂
    Beste Gruesse
    Martin

  3. Natalia says:

    Hola Martin
    ¿Cómo estás?, espero que estes muy bien y que todo este de maravilla. Acabo de ver tus fotos y están super lindas…tienes mucha suerte de poder viajar por tanto tiempo en Patagonia y en Sudamérica. ¿Cómo te has sentido en general?, ¿Cómo ha sido la gente con ustedes?.
    Bueno Martin, cuídate mucho y si vas a Ancud, hay una hostería que se llama “Hostería Suiza”, ahi podrás seguir hablando alemán-suizo jajaja..
    A mi me ha ido bien..pronto empezaré a hacer montañismo y estoy muy contenta por eso y por todo en general.
    un beso y cuídate mucho
    suerte

  4. Martin says:

    Hola Natalia
     
    Teníamos mucha suerte con el tiempo, la gente y con todo. Encontramos a otros viajeros en muchas lugares – por ejemplo en Bariloche fuimos a hacer biking con un chico muy simpático de Santiago; ayer por la noche encontré a unos muchachos muy divertidos que son de aqui, de Puerto Montt.
     
    Gracias por el dato con la hostería! Voy a Ancud mañana, sin embargo probablemente no por la noche. Voy a visitar Chiloé por unos dos o tres dias. 
     
    Buena suerte en hacer montañismo, y cuídate
    Martin

  5. mua balo says:

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